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Bei bestimmten langfristigen Sparverträgen zahlten Banken über Jahre zu wenig Zinsen. Zehntausende Sparer sind betroffen.

Die Zahl ist gewaltig: Die Verbraucherzentralen schätzen, dass bundesweit an die 10.000 Menschen von ihren Banken und Sparkassen teils um mehrere Tausend Euro geprellt wurden. Und die Dunkelziffer dürfte noch weitaus höher liegen. Der Hintergrund: Viele langfristige Prämiensparverträge und Riester-Banksparpläne enthalten unzulässige Klauseln, die einen variablen Zins erlauben.

Betroffen sind dabei vor allem langfristige Sparverträge, die Verbraucher in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren abgeschlossen haben, so die Bilanz der Marktwächter-Experten der Verbraucherzentralen. Viele dieser Verträge enthalten neben einer festen vereinbarten Prämie, die nach Sparjahren gestaffelt ist, auch eine variable Grundverzinsung. Die Geldhäuser haben diesen variablen Zins über die Jahre hinweg immer wieder abgesenkt, da auch die Marktzinsen erheblich gefallen sind. Heute gehen diese Sparzinsen praktisch gen null Prozent.

Uns hat die Praxis immer wieder gezeigt, dass sich solche „Altverträge“ meist zu höchst unrentablen „Altlasten“ entwickeln. Wir analysieren Ihre Verträge, vereinbaren Sie gleich einen Termin: 040-414 35 88 30

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